Die Erfüllung
Am Wasser stehn den Wellen lauschen bei Dir sein am Strand langlaufen
Oh Mutter wie hast du uns doch beschenkt ich danke Dir wie Du die Gezeiten lenkst
All die Schönheit der Moment das Jetzt nicht festzuhalten ist das nicht ein Fest
Ich spüre die Brise erfüllt mit dem Meeresduft der schwarze Sand in Jahr Millionen geschaffen dein Werk in Worte nicht zu fassen
Egal ob Sturm die Wellen die peitschen mein Haar zerzaust die Gedanken die schweifen All das lässt sich in Worte nicht fassen drum geniesse den Moment du musst nur loslassen
Tränen in meinen Augen die weisse Gicht das Weite suchen im Morgenlicht Wie nah ich Dir doch bin ein Engel mit leitet ich spüre die Kraft die Liebe die mein Herz weitet
Ich habe keine Zweifel mehr was meine Meinung anbelangt tief in mir Du führest mich mit deiner Hand
Ich setze mich mach die Augen zu lass alles los und da bist Du
Mein Körper in der totalen Ruhe versenkt denn jetzt weiss ich zu schätzen dieses köstliche Geschenk man nennt es Leben im Hier und jetzt lass die Vergangenheit los denn sie hatte ihr Recht
All der Ballast der auf mich lag fand nur im Kopf statt doch bei Dir fand ich Rat Nun bin ich erleuchtet jetzt muss ich nicht mehr leiden da versteh ich den Sinn die Zukunft lässt sich nicht vermeiden
Lass alles auf mich zu wie es mag kommen oh Gott ich habe Dich vernommen
Die Rose
Der liebliche Rosenduft umspielt meine Nase ein entzücken fährt mir aus der Haut
Welch eine Liebkosung erschüttert meinen Panzer der Unachtsamkeit
Mit voller Hingabe winden sich meine Finger um dieses filigrane Geschöpf aus dem Garten Eden
Wie Du da gedeihst zum Tanz der Sinne am Höhepunkt der Entfaltung wie aus göttlicher Hand geformt
Doch wie Sie dann innerhalb von Sekunden
der Lebenshauch neigt sich dem Ende Ihr Schicksal voll und ganz mit Ehre trägt
Wenn das letzte Blatt zum Abend hin
sich mit Anmut der irdischen Schönheit entzieht
vereinigt mit dem fruchtbaren Grund
erst dann werd ich mir bewusst wie wahre Liebe im Herzen bewahrt
das in der Zeit begrenzte Dasein überdauert
Berühren sich spüren
Teilen bei einem selbst verweilen
Schönheit sehen doch auch sie wird vergehen
Alle Sinne schärfen die Gedanken verwerfen
Die Seele weint das Herz vereint
Von Dunkelheit umgeben zur Sonne will ich streben
Verloren auf den Wellen der Gier doch die Sehnsucht war immer bei mir
Die Faust die wummert mit der Liebe die Ketten zertrummert
Wieder ganz klar Gott ist so nah
Stille spricht Bewusstsein kommt ans Tageslicht
Ganz im Jetzt von Kontinenten versetzt
Vulkane speien archaische Kräfte schreien
Nichts ist beständig das Neue so lebendig
Du mein Herz
Wie habe ich dich doch missachtet verloren in der materiellen Welt nie zuvor habe ich auf dich gehört mit dir mein Leben steigt und fällt
Ich konnte gar nicht anders die Zeit war noch nicht gekommen den Versuchungen hingegeben das Laster hätte mir fasst alles genommen
Doch du meintest es gut mit mir hast keine Zweifel aufkommen lassen unterstütztest mich wo es nur ging du mein Herz hast mich nie verlassen
Auch in den dunkelsten Zeiten die ich hab mir selbst kreiert ohne eine geringste Gegenleistung du hast mich stets in der Mitte zentriert
Oh was würde ich doch geben hätte ich es früher schon erkannt welch eine Kraft so in mir schlummert doch in den Begierden ich mich hab verrannt
Nun erkenne ich den wahren Wert in Gold nicht aufgewogen der unendlichen Freude gewiss mit einem Schutzengel auf Lebenszeit verwoben
Zum Ende meines letzten Winters der Schnee ist längst versiegt der Frühling sich ankündigt mit Stolz zu sagen aufrichtig ich hab geliebt
Ich nenn es Leben
Eine Möve kreist achtsam über den schäumenden Wogen die Gezeiten haben das Meer verschoben
Ich nenn es Leben
Kinder spielen lachend am Strand bauen Burgen aus feinen Sand
Ich nenn es Leben
Steine funkeln in den unterschiedlichsten Farben Treibholz lässt sich von den Wellen tragen
Ich nenn es Leben
Nachts unterm Vollmond kehrt Ruhe ein alles leuchtet unter seinem heiligen Schein
Ich nenn es Leben
Der Leuchtturm zeigt den Schiffen den Weg vermodert sind die Dielen am Steg
Ich nenn es Leben
Das Schilf wiegt sich behutsam im Wind in meinem Herzen die Liebe beginnt
Ich nenn es Leben
Engelsgeflüster
Sanft nehm ich die Stimme wahr leise horchend die Nacht ist klar
Sie flüstert in lieblichsten Tönen aus anderen Welten der Liebe zu frönen
Die Botschaft in der reinsten Form lass es zu Aufrichtigkeit ist die Norm
Unmissverständlich wachend über mich Seelenverwand Du und ich
Zu jeder Zeit stets fokussiert nur wegen Dir ist nichts passiert
Ja mein Engel was kann ich da noch sagen einfach froh sein Dich zu haben
Frühlingserwachen
Kristallklar ist die Morgenstund der Boden taut die Eich gibt kund
Sie streckt sich alle Glieder doch warte nur ein paar alte Blätter fallen nieder
Es knackt im Geäst der Winter steckt ihr noch in den Knochen
So viel Jahrzehnte doch an Stärke kaum gebrochen
Die Rinde zerfurcht von tiefen Rissen hier und da mal vom Käfer zerbissen
Im Ganzen eine passable Gestalt hochachtungsvoll in der Statur von mächtiger Gewalt
Nun erheben sich die Geister aus dem Bodenschatz der Funke des Erwachens Knospen spriessen von Ast zu Ast
Die Ruhe ringsherum von ausgedehnter Zeit was war es doch bereichernd sang die Amsel auf dem Zweig
In der Luft liegt der Duft von neuem Leben das endlose Prozedere vom nehmen und geben
Abendrot
Ein neuer Tag bricht herein vielversprechend wird er sein
Die Sonne hebt ihr Kopf empor wärmendes Herzenslicht in der herannahenden Welle sich mein Spiegelbild bricht
Etwas göttliches darf entstehn mit so viel Anmut hier auf Erden gibt es weder schlecht noch gut
All die Taten die ich werd erleben zum heilenden Urvertrauen will ich streben
Einmal erkannt unsere Aufgabe auf Erden das Potenzial unendlich ein Geschöpf der Liebe zu werden
Wenn die Sonne steht am höchsten Punkt mit den Händen das unmögliche geschafft dies allein aus eigener Kraft
Mit diesem geballten Wissen bin ich nicht mehr in Not drum sei ganz entspannt und geniess das leuchtende Abendrot
Das Licht am Ende des Tunnels
Ganz zu hinterst in die Weite sehn was bis dahin passiert da wird noch einiges geschehn
Doch ich werde den Weg wagen so viel Schmerzen er auch bringt niemals verzagen von dunklen Mächten teils umringt
Einmal in Bewegung gesetzt mein Gott was hab ich da nur vor jetzt geht es los durch das erste Tor
Es strahlt in allen Farben der Schmerz ist fasst vergessen nur noch ein Schritt seit Tagen nichts gefressen
So schlich ich auf allen vieren im Schneckentempo dahin ja es hat sich gelohnt an des Engels Schoss ein kleines Kind
Mit einem lächeln wie die Sonne so strahlend das Gesicht Erinnerungen kommen gütiger Gott das bin doch ich
Es möchte sich wieder im Kern vereinen Tränen fliessen das Vertrauen muss keimen
Am Ende dieser Reise das letzte Tor im Blick auf die Strapazen zurück schauend damals als ich ahnte das Licht
Der Tunnel des Lebens kein Ende er kennt Geburt und Tod sind nie von einander getrennt